Bunte Bummler

--- BUNTE BUMMLER ---

Farben als Sinneseindrücke wirken im Gehirn auf das zentrale Nervensystem. Farben erzeugen Assoziationen – wir sehen durch die rosarote Brille oder schwarz –, und vor allem erzeugen sie Gefühle. Farben bringen Farbe ins Leben und dass es „farbenfroh“, aber kein „farbentraurig“ gibt, lässt darauf schließen, dass „bunt“ für positive Emotionen steht. Schließlich macht der Gedanke an einen bunten Blumenstrauß noch klar: Vielfarbigkeit alleine macht Buntheit nicht aus – Vielfalt ist da auch gleich inbegriffen!

Als sich die Mannheimer Fabian Winkels und Manuel Vobis vor 12 Jahren im wahrscheinlich buntesten Umfeld überhaupt, der Graffiti-Szene, kennenlernten, funkte es direkt: Die beiden teilten Ehrgeiz, Stilansichten, den Faible für ähnliche Farbkombinationen und erkannten auch beim jeweils anderen die eigene Liebe zur Kunst sofort wieder. Fabian war schon damals zu 100% der Musik verfallen, und der Einfluss der Rap-Musik der 90er-Jahre prägt den Sound der beiden bis heute. Manuel legte seinen Fokus damals noch komplett auf Graffiti. Doch Wortanalogien wie „Farbton“ und „Tonfarbe“ bezeugen, dass Ton und Farbe seit jeher in Verbindung stehen. Schon Isaac Newton mutmaßte, dass die sieben Farben des Regenbogens den sieben Tönen der Tonleiter entsprächen... Die Basis war da, die Freundschaft wurde innig und eine Kollaboration fast unausweichlich. Bis zur ersten gemeinsamen Produktion sollten noch einige Jahre ins Land ziehen, doch die „Bunten Bummler“ waren geboren!

Jung, offen für Neues und entwicklungswillig, verlagerte sich der Musikstil von Fabian und Manuel im Zeitalter des Feierns vom Hip-Hop ins Elektronische. Deephouse und Techhouse wurden ihre neue Leidenschaft, und dann ging alles rasend schnell: Dass sie sich weiter künstlerisch ausdrücken wollten, war klar, doch klassisches DJing erschien beiden zunächst wenig reizvoll. Eigene Bunte Bummler-Tracks sollten es sein, gespielt in Clubs, von anderen, für andere. Zu Ende gedacht bedeutete dies aber auch: in den Sets der anderen würden diese Nummern durch individuelles Mixing immer neu und immer von Dritten interpretiert. Das konnte spannend und abwechslungsreich werden, doch dem eigentlichen Anspruch der beiden – Selbstverwirklichung – nur bedingt gerecht. Die Lösung lag im Live-Act, der alle für Fabian und Manuel wichtigen Faktoren vereint. Das äußerst positive Feedback auf ihre eigenen Auftritte behindert dabei keineswegs den Support ihrer Titel von namhaften Kollegen: So erschien die „You’re Mine“-EP als erste Veröffentlichung direkt beim Vorzeige-Label 8bit Records. Die Bummler sind los, um die Welt mit Musik bunter zu machen!

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Aktualisiert (Donnerstag, den 04. April 2013 um 01:06 Uhr)

 

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